Samstag, 5. Mai 2012

Monatsrückblick April

Reichlich spät diesmal der Monatsrückblick, aber leider komme ich gerade nicht so viel zum Bloggen wie ich gerne würde. Dafür habe ich den Aufbau meines Monatsrückblicks mal etwas überarbeitet und versucht, ihn interessanter zu gestalten. Ich hoffe, es ist mir gelungen :-) 


Das habe ich im April gelesen:

  • Simon Beckett - Leichenblässe, 416 Seiten
    Der sympathische David Hunter hat mich mal wieder überzeugt - und das gruselig-grausige Ende verfolgt mich immer noch :-) Auch wenn ich eher wenig Thriller lese, Simon Beckett gehört auf jeden Fall dazu!
     
  • (Christopher Paolini - Eragon 02: Der Auftrag des Ältesten)
    abgebrochen nach ca. 50 Seiten
    Ein bisschen leid tut es mir zwar schon um die Eragon-Reihe, doch habe ich direkt zu Beginn des 2. Teils gemerkt, dass mich die Geschichte einfach nicht so sehr berührt und ich trotz Tod und Kämpfen überhaupt nicht mitgerissen wurde. Die Drachendame Saphira wird mir aus dem ersten Teil in sehr guter Erinnerung bleiben, aber ansonsten geben mir viele negative Rezensionen recht, dass ich statt 3000 weiterer Seiten dieser Reihe lieber andere Bücher lesen werde. - Und dass jetzt sogar noch ein 5. Teil in Planung ist, weil zu vieles in den Büchern ungesagt blieb, gefällt mir auch gar nicht! Vielleicht bekommt die Reihe irgendwann nochmal eine Chance, aber vorerst freue ich mich auf viele andere Bücher!
     
  • Cat Clarke - vergissdeinnicht, 288 Seiten
    Fast alle Rezensenten loben es über den grünen Klee, aber mir sind einfach zu viele negative Punkte an der (eigentlich interessanten) Geschichte aufgefallen - daher für mich nur ein durchschnittliches Lesevergnügen, leider.

  • Jennifer Smith - Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe... , 224 Seiten
    Eine ganz tolle, berührende Geschichte. Erwartet habe ich nur eine locker-leichte Sommerromanze, daher war ich umso begeisterter von dem Witz und Tiefgang dieses Buches. Für mich ein absolutes Must-Read!

  • Isabel Abedi - Lucian, 553 Seiten -> Rezension folgt
    Ein bezauberndes Fantasy-Märchen mit einem wirklich bewegenden Ende. Vielleicht teile ich nicht die ganz große Euphorie über dieses Buch, aber ich hatte viel Vergnügen beim Lesen und der dicke Wälzer war innerhalb weniger Tage weggeschmökert.
     
  • David Foenkinos - Nathalie küsst, 239 Seiten -> Rezension folgt
    Eine bezaubernde Liebesgeschichte, der man das französische Flair sofort anmerkt. Sehr gut gefallen hat mir der nüchterne Erzählstil in bester Manier von "Die fabelhafte Welt der Amelie" und die vielen kleinen Kapitel mit nachdenklich machenden Anekdoten.

-> macht insgesamt 1770 Seiten, pro Tag genau 59 Seiten


Highlight des Monats April

Der April war wirklich ein klasse Lesemonat, da ich so einige bezaubernde Bücher gelesen habe! Mein Favorit ist aber ganz klar:

"Die statistische Wahrscheinlichkeit 
von Liebe auf den ersten Blick" 

von Jennifer E. Smith.

Ein Buch, das mich in jeder Hinsicht überrascht hat!



Neue Bücher im April

Meine Selbstkasteiung durch die Teilnahme an der "SuB-Abbau = SuB-Aufbau minus 1"-Challenge hatte am 31. März endlich ein Ende und so konnte ich im April ohne Frevel Bücher shoppen! Dass ich mit meinem SuB nicht wieder über die magische 10er-Grenze komme, werde ich aber trotzdem im Auge behalten :-) Hier meine neuen Schätze (die fast alle auch schon gelesen sind):

*wird durch Anklicken größer*


Was es sonst noch zu erzählen gibt:

Aktuell lese ich mal wieder ein englisches Buch, und zwar "Lock & Key" von Sarah Dessen. Die ersten Kapitel haben sich wirklich gezooogen - was nicht an der lahmen Geschichte, sondern an meinem etwas eingerosteten Englisch lag, denn (schande über mich) ich hatte seit 14 Monaten kein englisches Buch mehr in der Hand und in den Monaten davor auch nur sporadisch mal was auf Englisch gelesen. Inzwischen bin ich aber etwas schneller dabei und daher motiviert, wieder öfter ein englisches Buch zur Hand zu nehmen. Gerade ist John Green ja in aller Munde und da ich die deutschen Cover wirklich nicht hübsch finde, habe ich mir gedacht, dass ich es ja mal mit seinen Werken im Original probieren könnte - denn nach all dem, was ich bisher gehört habe, glaube ich, dass sie mir sehr gut gefallen werden!

Nicht nur dieser Monatsrückblick erstrahlt in neuem Gewand, auch meine Rezensionen habe ich im letzten Monat etwas überarbeitet und (hoffentlich) übersichtlicher gestaltet. Es gibt jetzt immer ein paar Eckdaten zum Buch (Genre, Seitenzahl etc.) und auch einen Link direkt zur Buchseite des Verlags. Außerdem habe ich meinen Text unterteilt in Klappentext, eigene Meinung und Fazit, so dass man sich etwas besser in meinen Rezensionen zurechtfinden kann. Inhaltlich bleibt aber alles beim Alten :-)


Ich freue mich auf einen lesereichen Mai zusammen mit euch!
Eure Bücherdiebin

Kommentare:

  1. Hach so schöne Bücher :D Ich habe davon bisher nur "Lucian" gelesen, aber die Einkäufe und gelesenen Bücher sind echt beneidenswert :] Einzig von "Nicht jetzt, niemals" habe ich noch nichts gehört und warte dementsprechend sehr gespannt auf deine Rezension. Bei den anderen bisher noch nicht rezensierten Büchern allerdings auch.
    Das neue Outfit des Posts gefällt mir übrigens sehr gut. Und hoffentlich können dich die englischen Bücher von John Green ebenso begeistern wie mich und viele andere :)
    Ich wünsche dir einen schönen Lesemonat Mai!

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    1. Hehe, ich bin auch sehr zufrieden mit meiner Ausbeute diesen Monat, vor allem, da ich bis auf "Nathalie küsst" (Rezensionsexemplar von BloggDeinBuch) alle auf Tauschticket ergattern konnte :-)
      Von "Nicht jetzt, niemals" habe ich bisher auch nur einmal gehört, als es auf einem anderen Blog erwähnt wurde (und das war nicht mal eine Rezension *lach*), aber der Inhalt hat mich gleich angesprochen und so will ich es einfach mal probieren. Vielleicht lese ich das direkt als nächstes... hm...
      Und ja, der John Grenn, irgendwie läuft er mir momentan ständig über den Weg und ich bin schon total begeistert von ihm, ohne eines seiner Bücher zu kennen ;-)
      Dir auch einen schönen Lesemonat Mai!

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  2. Das hast du ja wirklich tolle Bücher gelesen :)
    "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" möchte ich auf jeden Fall auch noch lesen :D

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    1. Hihi, ich war auch wirklich zufrieden diesen Monat :-) Die "statistische Wahrscheinlichkeit" kann ich dir sehr empfehlen!

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  3. "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" habe ich mir jetzt auch mal auf die Wunschliste gepackt - habe schon viel gutes darüber gehört, aber bis jetzt hatte ich es für mich einfach nicht so auf dem Schirm.
    "Lucian" hatte ich jetzt auch schon einige Male in der Hand, aber irgendwie war immer was anderes wichtiger. Irgendwann werde ich es aber sicher lesen.

    Gruß

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    1. Die Meinungen über die "statistische Wahrscheinlichkeit" gehen ein bisschen auseinander, aber wenn du ein schönes Sommerbuch, das trotzdem einigen Tiefgang hat, suchst, kann ich es dir sehr empfehlen!
      "Lucian" hatte ich auch lange Zeit unter Beobachtung und hab es mir doch nie zugelegt. Dann hab ich mal kurz in die Leseprobe reingeschaut und irgendwie haben mich gleich die ersten Seiten so neugierig gemacht, dass ich es einfach lesen musste :-)

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  4. 'Nathalie küsst' habe ich diesen Monat auch gelesen. Wirklich ein tolles Buch, was mir sehr gut gefallen hat. Der ganz einfache Erzählstil ist wunderbar und regt gleichzeitig zum Nachdenken an. Außerdem sind die Einschübe zwischen den Kapiteln toll.

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    1. Ich hab deine Rezension gesehen, aber da ich meine noch nicht geschrieben habe und mir nicht unbewusst was "abgucken" wollte, hab ich sie noch nicht gelesen. Das wird aber noch nachgeholt! :-)
      Ich finde auch, dass es ein wirklich zauberhaftes Buch ist - musstest du beim Lesen auch immer an "Amelie" denken?

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    2. Ich habe Amelie nicht gelesen, also konnten da keine Assoziationen entstehen. :) Mich hat es teilweise ein bisschen an 'Zusammen ist man weniger allein' erinnert. Aber da ja alle drei Bücher mit Audey Tautou in der Hauptrolle verfilmt wurden, gibt es da ja auf jeden Fall eine Parallele. :)

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    3. Hehe, manchmal habe ich das Gefühl Audrey Tatou ist die einzige französische Schauspielerin, die es gibt ;-) Aber stimmt, von "Zusammen ist man weniger allein" hat es auch was :-)

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  5. Ich bin auch dafür, dass du mal John Green liest ;) Allerdings finde ich, dass er nicht unbedingt sehr leichtes Englisch schreibt. Manchmal muss ich mich sehr auf seine Bücher/die Sprache konzentrieren. Aber vllt ergeht es dir da ja anders :) Finde ich auf jeden FAll gut, dass du mehr auf Englisch lesen willst und sogar schon motivierende Fortschritte machst :D

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    1. Ja, das wird ganz-ganz bald in Angriff genommen, versprochen! Ich hab jetzt auch schon öfter gehört, dass sein Englisch nicht so einfach sein soll (gerade bei den "Katherines" kommt das wohl stark durch, stimmst du da zu?), aber ich werd es wohl einfach mal probieren, um das für mich herauszufinden. Anfangen wollte ich mit "Paper Towns", da mich die Geschichte am allermeisten interessiert (aber eigentlich hören sich alle seine Bücher echt spannend an und ich weiß gar nicht, warum ich nicht längst schon was von ihm gelesen habe).

      Wahrscheinlich sollte ich es an dieser Stelle nicht erwähnen, aber ich habe (in grauer Vorzeit!) ja sogar englische Literatur studiert. Aber nach der Abschlussprüfung hatte ich irgendwie so gar keine Lust mehr, Bücher auf Englisch zu lesen... und da ich im Deutschen wirklich um einiges schneller lese, ist es irgendwann ganz ausgeblieben. Eigentlich total schade :-/ Und jetzt freue ich mich schon über die Fortschritte, die ich mit Sarah Dessen mache... :-)
      Naja, was ich eigentlich sagen wollte: Ich hoffe, ich komm da schnell wieder rein und hab dann auch mit Herrn Green keine Probleme mehr!

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    2. Hm, ist schon eine Weile her, dass ich die Katherines gelesen habe. Da gibt es halt einige mathematische Begriffe und der Protagonist ist ein kleines Wunderkind, er drückt sich also gern mal hochintelligent aus ;) Aber ansonsten würde ich kaum sagen, dass eins besonders schwerer als das andere ist.

      Ach, aber wenn du sogar so was studiert hast, dann findest du bestimmt total leicht wieder in die Sprache rein, dann macht dir das bestimmt gar nicht so große Probleme! :) Manchmal ist es bei John Green auch gar nicht der Satzbau, der mir Probleme bereitet sondern die komplizierten Gedanken, die dahinter stecken ;D

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    3. Also die ganzen mathematischen Begriffe stelle ich mir schon sehr kompliziert vor - selbst im Deutschen ;-) Aber mal schauen, wenn ich (hoffentlich) erst wieder drin bin, sollte man die auch überlesen können...

      Mit "Lock & Key" bin ich mittlerweile durch und war mir gegen Ende auch nicht mehr ständig bewusst, dass ich gerade ein englisches Buch lese, sondern hab einfach die Geschichte verfolgt. Aber schon krass, was man alles verlernt, wenn man das Englisch so "einstauben" lässt. Ich gelobe Besserung und freu mich schon auf Herrn Green ;-)

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    4. Also ich bin absoluter Mathehasser und fand es gut verständlich. Man muss eignetlich nur verstehen wie eine Parabel funktioniert, wenn ich mich recht erinner. Dann kann man auch die ganzen Schaubilder verstehen ;)

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    5. uff, na ob ich mit meinem alten Mathe-Schulwissen noch zusammenbekomme, wie eine Parabel funktioniert...? Die Schaubilder klingen auch ziemlich abenteuerlich! :-)
      Aber wenn du als Mathehasser es gut und verständlich fandest, dann besteht ja noch Hoffnung! :-)

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  6. Was man nicht versteht, ergibt sich aus dem Zusammenhang oder man denkt sich eh "Was soll's, Colin ist halt ein Genie und ich nicht, deshalb muss ich das gar nicht verstehen" ;D

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