Freitag, 9. September 2011

[Rezension & Buch im Buch]
Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher

Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz

"In tiefen, kalten, hohlen Räumen
Wo Schatten sich mit Schatten paaren
Wo alte Bücher Träume träumen
Von Zeiten, als sie Bäume waren
Wo Kohle Diamant gebiert
Man weder Licht noch Gnade kennt
Dort ist’s, wo jener Geist regiert
Den man den Schattenkönig nennt."


Hildegunst von Mythenmetz ist als junge Großechse auf der uneinnehmbaren Lindwurmfeste aufgewachsen, einem Ort, an dem jeder davon träumt, einmal ein ganz großer Schriftsteller zu werden und zu diesem Zweck von den Eltern mit einem ”Dichtpaten” ausgestattet wird. Hildegunsts Abenteuer nimmt seinen Anfang, als sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler das Zeitliche segnet und ihm ein Manuskript hinterlässt, das es in sich hat: Nur zehn Seiten umfasst es, aber es ruft beim Leser eine Vielzahl stärkster Empfindungen hervor wie kein anderer Text der zamonischen Literaturgeschichte. Leider kennt Hildegunst den Namen des Autors nicht, denn Danzelot hatte die Erzählung von einem angehenden Schriftsteller erhalten und diesem empfohlen, sein Glück in der Bücherstadt Buchhaim zu versuchen. Und so macht sich Hildegunst auf den Weg in die Stadt der Träumenden Bücher, wo an jeder Straßenecke finstere Antiquariate auf Kunden lauern, magisch begabte Buchimisten ihr Unwesen treiben und auch sonst zahllose Gefahren dem ahnungslosen Bücherliebhaber drohen... 

Heute gibt es ausnahmsweise einmal eine Rezension, die direkt mit einem "Buch im Buch"-Beitrag (was ist das?) gekoppelt ist. Da ich das Buch ganz frisch von meinem SuB weggelesen habe und es wunderbar zu den "Büchern über Bücher" passt, verfasse ich nicht zwei verschiedene Beiträge mit demselben Inhalt :-) Hier könnt ihr also einmal meine Rezension lesen, aber auch, was das Buch im Zusammenhang mit anderen Büchern so besonders macht!

"Die Stadt der träumenden Bücher" war mein erster Ausflug in die fantastische Welt "Zamonien", aus der Walter Moers uns regelmäßig in seinen Büchern berichtet. Der ganze Roman ist im Grunde eine einzige große Hommage an das Lesen. So wird im Laufe der Geschichte der gesamte Literaturbetrieb liebevoll aufs Korn genommen: Von den geldgierigen Verlegern, über die verrückten Buchhändler, die alles zerreißenden Kritiker bis hin zu fanatischen Lesern kann man in der Stadt Buchhain über alle "Büchermenschen" etwas lernen. Die Atmosphäre in dieser "Bücherstadt" ist wirklich ein Traum für jeden Literaturbegeisterten! Auf einer zweiten Ebene ist das Buch aber auch ein großes Zitat berühmter literarischer Werke - überall ist es gespickt mit Auszügen oder Karikaturen der großen Werke der Weltliteratur. Es gibt so viele, das man beim Lesen sicher einige der Anspielungen übersieht, doch freut man sich umso mehr über jedes gefundene Zitat (und es macht außerdem Spaß, "auf die Jagd" nach eben diesen zu gehen).

Ganz wunderbar geschildert ist die Welt der Buchlinge, in die Hildegunst von Mythenmetz auf seiner Suche nach dem Autor des Manuskripts gerät. An sich schon interessante kleine Wesen, haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, der Literatur auf ganz besondere Weise zu huldigen. Wie genau sie das anstellen, muss schon jeder Leser selbst herausfinden, doch wird so fantasievoll von den Buchlingen berichtet, dass wohl jedem Büchernarren das Herz aufgehen wird. Alle Buchlinge tragen außerdem den Namen eines berühmten Literaten - jedoch in Form eines Anagramms, so dass beim Lesen auch ein bisschen gerätselt werden darf, welcher Schriftsteller sich wohl hinter den kleinen Kerlchen verbirgt: Es gibt z.B. die Buchlinge Ojahnn Golgo van Fontheweg (Johann Wolfgang von Goethe), Gofid Letterkerl (Gottfried Keller) und - der herrlichste Name überhaupt - Sanotthe von Rhüffel-Ostend (Annette von Droste-Hülshoff).

Leider stimme ich trotz meiner Begeisterung nicht in den großen Jubel um "Die Stadt der träumenden Bücher" ein. Ein großes Problem war für mich die Spannungskurve, die bei diesem Buch quasi nicht vorhanden ist. Die Geschichte an sich nimmt kaum an Fahrt auf, die Kämpfe mit diversen Buchjägern oder anderen Schreckgestalten werden viel zu schnell abgehandelt, wobei man noch nicht einmal das Gefühl hat, dass Hildegunst jemals in wirklicher Gefahr schwebt.

Auch fiel es mir schwer, einen Zugang zu der zamonischen Welt zu finden. Mag sein, dass man beim Lesen der weiteren "zamonischen Literatur" wie "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär", "Ensel und Krete", "Der Schrecksenmeister" oder "Rumo" mehr und mehr Parallelen zwischen den Büchern entdeckt und seine Freude daran hat, bestimmte Charaktere wiederzutreffen, doch allein für sich genommen funktioniert dies meiner Meinung nach in "Die Stadt der träumenden Bücher" nicht - viele Charaktere waren für mich zu ungenau beschrieben, so dass ich mir schlecht vorstellen konnte, was z.B. eine 'Schreckse' sein soll. Und auch den Ich-Erzähler Hildegunst konnte ich mir nie so ganz als Echse vorstellen. Abhilfe schufen hier zwar die vielen wunderschönen Illustrationen, mit denen das Buch gespickt ist und die es zu einem besonderen Leseerlebenis machen, aber ganz konnte ich nie in diese fremde Welt abtauchen.

Eine Ode an die Literatur, ein Fest für jeden Literaturliebhaber - doch leider konnte mich die Geschichte an sich nicht recht überzeugen. 
6 von 10 Bücherdiebinnen!





Um euch ein Gespür von Moers feinem zamonischen Humor zu geben, möchte ich euch dringend den Zamonien-Kurier ans Herz legen, den ich beim Stöbern im Internet gefunden habe - hier werden euch die neuesten Neuigkeiten aus Buchhain präsentiert ;-)

Im kommenden Monat erscheint ein weiterer Ausflug in die Welt von Buchhain: "Das Labyrinth der träumenden Bücher". Wie das Titelbild schon verspricht, gibt es ein Wiedersehen mit Hildegunst von Mythenmetz, aber auch mit den knuffigen Buchlingen und - natürlich - dem geheimnisvollen unterirdischen Labyrinth. Auch wenn mich der erste Teil nicht komplett von den Socken hauen konnte, so bin ich doch gespannt auf diesen Nachfolger und erhoffe mir, darin mindestens genauso viel Liebe zu Büchern zu entdecken, aber auch eine spannende Geschichte zu erleben, in die diese integriert wird.

Kommentare:

  1. Ein Buch weniger auf der Wunschliste! :D Klingt ja doch etwas fade!^^

    Liebe Grüße, Debbie

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  2. Auch wenn die Rezension super ist, bleibt es auf der Wunschliste. Hab einfach zu viel gutes gehört. ;)

    LG

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  3. Hallo Bücherdiebin,
    eine tolle Rezension, die du da geschrieben hast. Sie hat mir gut gefallen, auch wenn ich gegensätzlicher Meinung bin. Vielleicht hast du ja bei anderen Zamonien-Büchern mehr Freude?
    Spätnächtliche/ Frühmorgendliche Grüße.

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  4. Deine Rezension ist klasse! Sie zu lesen hat mir mehr Spaß gemacht, als das Buch zu lesen. Denn auch wenn ich schon sooo viele positive Rezensionen zu diesem buch gesehen habe, gehört die "Stadt der träumenden Bücher" zu einem der ganz wenigen Bücher, das ich nicht zu Ende gelesen habe.

    Es ging mir so wie dir, ich hab zwar Spaß an der Fantasie, mit der das Buch geschrieben ist und den vielen Seitenhieben, aber die Geschichte fand ich einfach kein bisschen spannend. Wahrscheinlich hätte mir die Geschichte als Kolumne in einer Zeitung und dazu in Häppchen aufgeteilt, richtig viel Spaß gemacht, aber als langes Buch gibt es einfach noch so viele bessere Geschichten, die darauf warten gelesen zu werden!

    Liebe Grüße,
    mila

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  5. Tolle Rezension, auch wenn ich anderer Meinung bin. "Die Stadt der Träumenden Bücher" ist mein Lieblingsbuch - allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt zu dem ich es gelesen habe auch schon alle vorangegangenen Zamonien-Romane verschlungen. Ich denke Plot uns Spannungsbogen sind für mich einfach in den Hintergrund gerückt. Mir Buchhaim und vor allem die verschiedenen Bücher vorzustellen hat mir einfach unglaublich viel Spaß gemacht.

    Danke für den Link zum "Zamonien-Kurier". Damit kann ich mir die Wartezeit bis zum Erscheinen der Fortsetzung verkürzen.

    Wenn du übrigens auf der Suche nach einem Zamonien-Roman mit mehr Spannung und Action bist empfehle ich "Rumo & Die Wunder im Dunkeln". "Der Schrecksenmeister" ist nämlich ähnlich aufgebaut wie "Die Stadt der Träumenden Bücher", "Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär" ist einfach nur total lustig und "Ensel und Krete" ist... etwas speziell.

    LG Rekymanto

    Meine Renzension zu "Die Stadt der Träumenden Bücher": http://rekymantos-rezensionen.blogspot.com/2011/09/die-stadt-der-traumenden-bucher.html

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  6. Schade, dass es dich nicht so umgehauen hat, aber das macht gar nichts... ich habe schon von einigen gehört, dass sie nicht so richtig in die Geschichte abtauchen konnten... ich kann mir vorstellen, dass es evtl. daran liegen könnte, dass man sich zu sehr auf "Fantasy" einstellt - was es ja auch ist - aber eben "anders"!
    Dieses Buch ist jedenfalls unter meinen ersten fünf Lieblingsbüchern!!!

    Liebe Grüße, Franci

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  7. Danke für eure positive Resonanz :-* Ehrlich gesagt, habe ich ziemlich lange an dieser Rezension rumgedoktort, weil ich weiß, dass das Buch sehr vielen sehr viel bedeutet... und da wollt ich natürlich genau erklären, warum das bei mir nicht so war.

    @Debbie: einen Blick ist das Buch schon wert, ich glaube, die Buchlinge muss man kennen ;-)

    @Booksaremylife: sehr schön, dann bin ich schon gespannt, wie du es finden wirst!

    @Buchling: also das "Labyrinth der träumenden Bücher" werd ich mir sicher genauer ansehen! Bei den anderen muss ich mal schauen...

    @Mila: Dankeschön ;-) Ja, ich habe zwischenzeitlich auch überlegt, es zur Seite zu legen... Aber die "buchige" Atmosphäre hat mich doch immer wieder angesteckt. Schöne Idee, mit der Kolumne, ich glaube, daran hätte ich insgesamt auch mehr Spaß gehabt!

    @Rekymanto: Vielen Dank für die Tipps! "Rumo" werde ich mir dann sicher mal in der Bücherei genauer anschauen! Was mich auch ein bisschen bei Walter Moers abschreckt, ist, dass die Bücher so lang (oft ja 700 Seiten) und so klein gedruckt sind (zwar aufgelockert durch die Illustrationen, aber trotzdem...). Da ist man so lange dran, und wenn es einen dann nicht richtig mitreißt, zieht es sich noch viel mehr :-( Aber mehr Spannung bei "Rumo" klingt gut!

    @Ballerstedt: Stimmt, die Art von Fantasy ist bei den "Träumenden Büchern" nochmal ganz anders. Wobei ich nicht glaube, dass es bei mir daran gelegen hat, dass ich mit dem Buch nicht warm wurde - die ganzen verrückten Ideen haben mir ja schon sehr gut gefallen... Vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet, nachdem ich schon so einige "Lobhudeleien" auf das Buch gelesen habe ;-)

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  8. Neue Leserin eingetrudelt :P (heiße da nur Gin86)
    Gruß Hanna :*

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  9. Hallo Hanna, herzlich Willkommen auf meinem Blog! Ich hoffe, es gefällt dir hier ;-)
    Liebe Grüße von deiner Bücherdiebin

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  10. Das Buch habe ich schon so lange zu Hause, aber ich komm einfach nicht dazu, es zu lesen. Es reizt mich einfach nicht, ich weiß auch nicht. Aber vielleicht sollte ich doch auch mal danach greifen um mir meine eigene Meinung bilden zu können :D

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  11. Hey Lisa, ich versteh dein Problem sehr gut, ich wollte es auch schon lange lesen, aber irgendwie gab es immer wichtigere Bücher, die mich mehr gereizt haben... und siehe da: so richtig gut fand ich es dann ja auch nicht :) Hat vielleicht manchmal seinen Grund, wenn man ein Buch immer wieder vor sich her schiebt?! Trotzdem muss man als "Bücherwurm" einfach mal von den Buchlingen und der Stadt Buchhain gehört haben, finde ich, also schau zumindest mal rein, ja?
    Liebe Grüße von deiner Bücherdiebin!

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  12. Hi Bücherdiebin,

    Deine Rezension zu Die Stadt der träumenden Bücher ist wirklich gut gelungen - ich habe sie wirklich gern gelesen, wenn ich auch nicht ganz Deiner Meinung bin. Langweilig fand ich das Buch eigentlich nie (zugegebenermaßen gehöre ich auch eher zu den Menschen, die es beim Lesen ein wenig entspannter mögen). Vor allem war ich aber immer begeistert von den ganzen wunderbaren und komischen Einfällen, die das gesamte Buch säumen!

    Lg Sarah

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  13. Hey Sarah,
    ich kann genauso gut verstehen, warum du so begeistert von dem Buch bist ;) Die ganzen verrückten Einfälle haben mir wie gesagt auch sehr gut gefallen, das hat wirklich Spaß an dem Buch gemacht (zusammen mit den schönen Zeichnungen). Die Buchlinge wird man wohl auch nicht so leicht vergessen!
    Keine Sorge, wenn ich noch nicht auf deine Mail antworte - ich lebe noch, aber es ist gerade etwas stressig hier geworden. Nach 6 Wochen Urlaub bricht jetzt natürlich erstmal alles zusammen im Job ;-) Ich mache mir noch ein paar Gedanken zu unserer Challenge und antworte dir dann morgen Abend ganz in Ruhe. Ich hoffe, das ist okay?
    Liebe Grüße von deiner Bücherdiebin!

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  14. hmm. du hast deine meinung und gedankengänge sehr gut in worte gefasst, wie ich finde. ich bin zwar völlig anderer meinung - wie ich finde ist das eines der besten werke die in meinem wirklich monströsen bücherschrank zu fidnen sind. und was deine rezension betrifft, finde ich, dass du fast schon zu viel veraten hast. von den buchlingen wird ja immer was anderes als sage erzählt, als es dann ja tatsächlich stattfindet und außerdem ist das mit den namen etwas was erst später rauskommt. tut mir leid, aber meiner meinung nach raubst du so dem leser einiges ...
    ich will aber nicht unhöflich rüberkommen!
    mir gefällt dein blog sehr gut und ich habe ihn mal durchstöbert. ich finde ihn so toll, dass du mein abonnenent hast. ;)
    also liebe grüße! :)

    killthesilencce.blogspot.com

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  15. Hallo Faith,
    vielen Dank für dein Lob - und besonders auch deine kritische Meinung! Ich habe vorher lange überlegt, wie und ob ich die Buchlinge erwähnen soll. Aber da ihre Welt so wunderbar geschildert wird, wollte ich auch davon berichten - und so die Leute neugierig auf diese Welt machen.
    Gerade habe ich mir meine Rezension noch einmal kritisch durchgelesen und mich gefragt, ob ich jemandem, der das Buch noch nicht kennt, wirklich zuviel über die Buchlinge verrate. Vielleicht liest du nur mehr heraus, weil du das Buch schon kennst?! Ich habe ja nicht erwähnt, dass die Buchlinge gar nicht so schrecklich wie ihr Ruf sind, sondern sie "interessant" und "fantasievoll" genannt ;-)
    Ich finde es immer schwierig, eine Rezension komplett spoilerfrei zu halten: Einerseits möchte man natürlich nichts verraten, andererseits wollen die Leser ja auch etwas über das Buch erfahren... Wie würdest du damit umgehen?
    Lieben Gruß von deiner Bücherdiebin!

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  16. Also, als bekennende Zamonien-Freundin kann ich nur sagen, dass du mit Käpt'n Blaubär anfangen solltest. In dem Buch werden alle Daseinsformen erklärt. :) Danach dann Rumo und dann kann man sich die Sachen frei wählen.
    Den Blaubär und einige andere hab ich hier. :D Sag Bescheid.
    Achja, ich fand die Stadt der träumenden Bücher klasse. Hab's damals in zwei Nächten durchgelesen. :)
    Gruß Stephy

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    1. Hey Stephy, willkommen bei der Bücherdiebin! :-)
      Ja, Käpt'n Blaubär wäre wohl ein besserer Einstieg in die zamonische Literatur gewesen als die träumenden Bücher... Aber jetzt ist es so rum passiert :-) Nachdem ich hier schon nicht so richtig überzeugt war, konnte ich mich bisher nicht aufraffen, zu dem 700-Seiten-Manifest des blauen Bären zu greifen. Gibt ja auch so viele andere Bücher, die gelesen werden wollen :-)
      Evtl. würde mich "Ensel und Krete" noch interessieren (das ist auch nicht gleich so dick), meinst du, daran könnte ich mit meinem "Vorwissen" Spaß haben?
      Und, wow, zwei Nächte, das ging ja echt fix!
      Liebe Grüße von deiner Bücherdiebin

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